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Polen: Breslau – Krakau – Warschau - 10 Tage

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Termin:
18.09.2020 - 27.09.2020
Preis:
ab 1695 € pro Person

Geschichtsträchtige Städte, historische Schlösser und weite Landschaften erwarten Sie im Süden Polens. Jahrhundertelang regierten die Könige von Krakau aus das Land, bereits im 14. Jh. wurde hier die zweitälteste Universität in Mitteleuropa gegründet. Das dynamische Breslau punktet mit steinernen Zeugnissen vieler Epochen und auch die Altstadt der Metropole Warschau zählt nach dem vollständigen Wiederaufbau zum UNESCO-Weltkulturerbe.

1. Tag: Anreise & Breslau
Sie fliegen von Düsseldorf nach Warschau und reisen weiter in den Südwesten des Landes ins schlesische Breslau. Direkt im Herzen der Altstadt gelegen ist das ausgezeichnete ****Art Hotel der perfekte Ausgangspunkt für einen Stadtspaziergang. In dem Renaissancegebäude aus dem 16. Jahrhundert sorgen großzügige Zimmer mit eleganten Möbeln und echten Gemälden bekannter Breslauer Künstler für einen Städteurlaub mit Flair. Das gehobene Restaurant serviert kulinarische Erinnerungen an Niederschlesien und setzt auf regionale Produkte.

2. Tag: Ganztagesausflug Breslau
Direkt vor der Hoteltür warten über 1000 Jahre Stadtgeschichte auf Sie. Zunächst geht es zur Oderinsel, wo im Mittelalter rund um die herzogliche Burg die ersten Siedlungen entstanden. Neben dem Breslauer Dom befinden sich hier zahlreiche Kirchen verschiedener Epochen von Romanik bis Gotik. Sehenswert ist die Universität Leopoldina im österreichischen Barock mit der gleichnamigen Aula, die zugleich Polens größter Barocksaal ist. Auch die Altstadt Breslaus wartet mit einer Fülle an Sehenswertem auf. Bewundern Sie die prachtvollen Bürgerhäuser am Ring, die Alte Börse am Salzmarkt, das gotische Rathaus, die Breslauer Markthalle und die vielzähligen Kirchen in unterschiedlichen Stilrichtungen. Am Abend wird eine spektakuläre Lichtershow in der Jahrhunderthalle geboten. Die Veranstaltungshalle von 1913 zählt zu den Wahrzeichen der Stadt und zum UNESCO-Weltkulturerbe. Abendessen und Übernachtung in Breslau.

3. Tag: Weiterreise über Schweidnitz zum Schloss Fürstenstein
Nach dem Frühstück führt die Reise zunächst nach Schweidnitz. Die evangelische Friedenskirche "Zur heiligen Dreifaltigkeit" gilt als größte Fachkwerkkirche Europas und zählt zum UNESCO-Welterbe. Der Bau der Kirche war an strenge Vorgaben geknüpft. So durften nur ausgewählte Materialien verwendet werden, außerdem musste das Gebäude innerhalb eines Jahres fertiggestellt werden. Der nächste Höhepunkt ist das Schloss Fürstenstein bei Waldenburg. Das größte Schloss Schlesiens wurde jahrhundertelang vom Geschlecht der Hochbergs bewohnt. Nach aufwendigen Sanierungen ist das Schloss heute eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region. Erholung im fürstlichen Stil bietet das 2004 eröffnete Schlosshotel Fürstenstein. Sie beziehen ein individuell eingerichtetes Zimmer in einem der ehemaligen Wirtschaftsgebäude des Schlosses und lassen den Tag bei traditionsreichen Speisen im exklusiven Restaurant des Hotels ausklingen.

4. Tag: Ganztagesausflug Schloss Fürstenstein und Glatz
Am Vormittag steht die Besichtigung des Schlosses Fürstenstein auf dem Programm. Im Inneren sind wunderschön rekonstruierte Säle, darunter der berühmte Maximiliansaal, zu sehen. Das in der NS-Zeit errichtete Gangsystem mit einer Länge von über zwei Kilometern ist im Rahmen von Führungen zugänglich. Über 3000 Zwangsarbeiter gruben Schächte, Räume und Keller, die zum Führerhauptquartier ausgebaut werden sollten. Im Außenbereich befindet sich eine wunderschöne Parkanlage, in der thematisch gegliederte Terrassen ein stimmiges Ensemble bilden. Nach einer kurzen Pause geht es in das gut eine Autostunde entfernte Glatz. Die mittelalterliche Stadt wartet mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten auf, wie der prachtvoll ausgestatteten Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, der Minoritenkirche, dem Rathaus im Neorenaissance-Stil und der Festung Glatz. Diese ehemals böhmische Burg wurde im 15. Jahrhundert zu einem Schloss und nach dem 30-Jährigen Krieg zu einer Festung umgebaut. Ein beliebtes Fotomotiv ist die der Prager Karlsbrücke nachgeahmte Brücktorbrücke, eine Steinbogenbrücke inmitten der Altstadt. Am späten Nachmittag Rückkehr zum Schlosshotel Fürstenstein.

5. Tag: Weiterreise nach Krakau
Sie verlassen die Region Schlesien und steuern mit dem malerischen Krakau die heimliche Hauptstadt Polens an. Die Bedeutung der über 1000 Jahre alten Stadt zeigt sich in der ehemaligen Residenz auf dem Wawelhügel, wo die meisten der Könige Polens begraben liegen. Nach einem Besuch der Burg geht es weiter in die Altstadt, die ebenfalls zum UNESCO-Welterbe zählt. Mehr als 100 Kirchen und Klöster verteilen sich über die Stadt, darunter die Marienkirche am Marktplatz, die aufgrund ihrer Architektur zu den Wahrzeichen der Stadt gehört. Auf dem von zahlreichen Bürgerhäusern umgebenen Hauptmarkt befindet sich der größte mittelalterliche Bürgerbau der Stadt, die Tuchhallen. Anschließend besuchen Sie mit dem Collegium Maius das älteste Gebäude der bereits 1364 gegründeten Jagiellonen-Universität, in dem sich heute das Museum der zweitältesten Universität Mitteleuropas befindet. Nach dem Abendessen direkt auf dem malerischen Marktplatz übernachten Sie im ältesten Hotel Krakaus in der historischen Altstadt. Im ****Hotel Pod Roza nächtigten bereits berühmte Persönlichkeiten wie Zar Alexander II. und noch heute versprühen die individuell eingerichteten Zimmer einen geschichtsträchtigen Charme. Neben zwei Restaurants verfügt das Hotel auch über einen historischen Weinkeller.

6. Tag: Krakau
Heute steht eine ausführliche Besichtigung der alten Königsstadt auf dem Programm. Zu den Höhepunkten zählt ein Abstecher in den mittelalterlichen Stadtteil Kazimierz. Die Siedlung entstand aus Dörfern vor den Toren Krakaus und wurde nach König Kasimir dem Großen benannt. Später entstand eine eigene jüdische Siedlung im Osten der Stadt, die von einer Mauer umgeben wurde. Es wurden Synagogen und Schulen gebaut, seit 1800 ist Kazimierz ein Stadtteil von Krakau. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrten Juden, die den Holocaust überlebt hatten, hierher zurück. Einen Aufschwung erlebte Kazimierz 1993, als Steven Spielberg Teile seines Films Schindlers Liste hier drehte. Heute sind viele Gebäude saniert, das Viertel ist bei Besuchern beliebt. Auch der Besuch des staatlichen Museums in einem ehemaligen Gebäude der Emaillewarenfabrik von Oskar Schindler steht auf dem Programm. Am Abend kehren Sie in ein jüdisches Restaurant ein und lauschen einem traditionellen Klezmer-Konzert.

7. Tag: Ausflug nach Wieliczka
Wenige Kilometer südöstlich von Krakau in Wieliczka befindet sich eines der ältesten und bekanntesten Salzbergwerke der Welt. Bereits Mitte des 13. Jahrhunderts wurde hier unter Tage nach Salzsole gesucht und dabei die Steinsalzlagerstätte entdeckt. Bis 1993 wurde in Wieliczka Salz gefördert, seither dient das zum UNESCO-Welterbe zählende Salzbergwerk dem Tourismus und als Sanatorium. Auf einer ganz außergewöhnlichen Führung spazieren Sie durch unterirdische Gänge über zahlreiche Treppen bis in eine Tiefe von 135 m und entdecken Kapellen mit beeindruckenden Salzkunstwerken unter Tage.

8. Tag: Weiterreise nach Warschau
Auf dem Weg nach Warschau statten Sie dem Wallfahrtsort Tschenstochau einen Besuch ab. Hier befindet sich die Schwarze Madonna, ein Gnadenbild der Jungfrau Maria, das in ganz Polen als nationales Symbol verehrt wird und die heiligste Reliquie des Landes darstellt. Der Legende nach soll sie die Stadt vor der Eroberung in den Schwedischen Kriegen beschützt haben. Am Nachmittag erreichen Sie Warschau und bekommen bei einer Stadtrundfahrt einen ersten Eindruck der Hauptstadt Polens. Die Stadtrundfahrt wird abgerundet mit dem Besuch des ersten polnischen Wodka-Museums, das sich in dem im 19. Jh. errichteten Gebäude der ehemaligen Warschauer Wodkafabrik Koneser befindet. Im Herzen der Stadt checken Sie im eleganten ****Hotel Polonia Palace ein, das Tradition und Moderne unter einem Dach vereint. 1913 gegründet beherbergte das Hotel stets wichtige Gäste aus Nah und Fern.

9. Tag: Warschau
Am Strom der Weichsel gelegen ist Warschau die Hauptstadt Polens. Die Altstadt wurde nach der völligen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg weitgehend originalgetreu wiederaufgebaut und zählt heute zum UNESCO-Welterbe. Sie besuchen den mit fast 80 ha größten Park Warschaus - den Łazienki Park. Die Hauptattraktion im Łazienki Park ist der Łazienki Palast (Pałac Łazienkowski). Der Palast wird auch als Palast auf dem Wasser, Wasserpalast und Palast auf der Insel bezeichnet. Dem in der Nähe von Warschau geborenen Komponisten Frédéric Chopin ist ein eigenes Museum im Ostrogski-Palast gewidmet. In dem modernen und multimedialen Museum befinden sich tausende Bilder, Handschriften und Grafiken. Bei einem anschließenden Chopin-Konzert bekommen Sie einen Eindruck seiner Musik.

10.Tag: Abreise
Noch bis zum Nachmittag können Sie Warschau auf eigene Faust erkunden. Dann fahren Sie zum Flughafen und fliegen zurück nach Düsseldorf.

 

Veranstalter: Globalis Erlebnisreisen GmbH | Uferstraße 24 | 61137 Schöneck

  • Flüge ab/bis Düsseldorf nach Warschau (Umsteigeverbindung möglich)
  • Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen
  • 9 Übernachtungen mit Frühstück in ****Hotels
  • 9 × Abendessen
  • Stadtführungen in Breslau, Schweidnitz, Krakau und Warschau
  • Besichtigungen: Jahrhunderhalle Breslau & Lichtershow | Burganlage von Fürstenstein | Friedenskirche von Schweidnitz | Marienkirche und dem Wawel-Schloss | Collegium Maius | Schindlers Fabrik | Kloster Tschenstochau | Chopin Museum | Wodka-Museum | Schloss Lazienki
  • Örtliche, deutschsprechende Reiseleitung
  • Ausführliche Reiseunterlagen

Unterkünfte laut Ausschreibung

  • pro Person im DZ
    1695 €
  • Pro Person im EZ
    2115 €
  • Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen
  • Programm- & Zeitenänderungen vorbehalten